21.00 - 47.00 EUR

Lineup noch nicht bekannt

29.11.08 um 20:00 in Berlin

Drei Schwestern Theater am Kurfürstendamm anfahrt

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Frei nach Anton Tschechow von Amina Gusner und Anne-Sylvie König

Nach “Szenen einer Ehe” und “Anna Karenina” hat sich die Regisseurin Amina Gusner den Tschechow-Klassiker “Drei Schwestern” vorgenommen, ihn gekürzt und aktualisiert. Auf der Bühne steht ein hervorragendes Schwesternensemble auf der Bühne: Katja Riemann, Jasmin Tabatabai und Nicolette Krebitz, die Ex-“Bandits” aus dem gleichnamigen Film, spielen drei Frauen um die 40, die noch immer auf das wahre Leben warten und von Ruhm, Liebe und einer besseren Zukunft träumen. Dabei haben Sie vergessen im Hier und Jetzt zu leben.

Mit Katja Riemann als Olga, Jasmin Tabatabai als Mascha, Nicolette Krebitz als Irina, Jörg Pintsch als Werschinin, Frank Voigtmann als Kulygin und Heiko Senst als Tusenbach
Regie: Amina Gusner

“Mit Tschechows originalen Russen-Schwestern Olga, Mascha und Irina haben die drei Damen auf der Bühne des Theaters am Kurfürstendamm ohnehin weniger zu tun als mit den westlichen Großstadtneurotikerinnen aus dem Woody-Allen-Film ,Hannah und ihre Schwestern’. Die Geschichte der drei Offizierstöchter, die in der russischen Provinz ihr Leben verschleudern, ist ins Mittelstandsmilieu der Gegenwart verlegt.” (Die Welt)

“bei Tschechow war es noch das Telegrafenamt). Gleichermaßen reaktiviert Tabatabai für ihre Mascha – bei Tschechow eine an ihrem spießigen Lateinlehrer-Gatten leidende Salonfrau – das Aggressionspotential ihrer ,Bandits’-Knastologin, was sich gern mal in einem unkontrollierten Brüllanfall äußert. Und Riemann setzt als Olga ihrem bebrillten Intellektual-Bonus aus Garniers Film noch eins drauf und firmiert – brillenlos und im sexy schulterfreien Hosenanzug – als Rektorin der örtlichen Provinzuniversität.” (Spiegel)

“…) Die ,Drei Schwestern’ ist aber die stärkste gemeinsame Arbeit der Frauen. Ihr Trick ist es, das allzu larmoyante Tschechow-Pathos wegzulassen – und so dringen die Regisseurin und ihre Schauspielerinnen an der Boulevard-Bühne wieder zum eigentlichen Kern dieses Stücks Weltliteratur vor – inklusive Witz und Komik.” (Tagesspiegel)

Wann

Samstag, 29. November 2008 um 20:00

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